Mitglieder des Freundeskreises für Landivisiau erwandern die Bretagne
Begeistert von der herrlichen bretonischen Landschaft, von den Wanderungen im Küstenbereich, vor allem aber von der herzlichen Gastfreundschaft kehrten 40 Mitglieder des Freundeskreises für Landivisiau aus der Partnerstadt zurück . Es war die 11. Begegnung innerhalb von 15 Jahren zwischen Wanderfreunden aus Bad Sooden- Allendorf und Landivisiau - zum ersten Mal übrigens ohne die Beteiligung des Werratal-Vereins.
Auf der Hinfahrt erlebte man das Wunder des "Mont Saint-Michel", über Jahrhunderte entstanden, mit der auf der Spitze erbauten mehrstöckigen Abtei. In Landivisiau angekommen gab es dann den traditionellen Begrüßungsaperitif durch den Bürgermeister, einige Stadträte und natürlich die Freunde vom Partnerschaftsverein mit den Gastfamilien für den einwöchigen Besuch.
Die Wanderungen führten in diesen Jahr vor allem an der Küste entlang, oft auf den "Sentier Côtiers", Küstenpfade, für die die Anrainer Durchlass gewähren müssen. Herrlich das Nebeneinander von zerklüfteten Felsformationen und weiten Sandstränden. Eine Austernzucht, der 8.50 hohe Menhir von Men Marz, die alte Zollstation Meneham, Kalvarienberge waren nur einige der Orte, die man sozusagen en passant kennenlernte. Für die, die zum ersten Mal die Partnerstadt besuchten gab es eine Stadtbesichtigung mit dem Höhepunkte des Besuchs der umfriedeten Pfarranlage von Guimiliau.
Und nach den Tageswanderungen kam man zu geselligen Abenden zusammen, teils in kleiner privater Runde, teils bei gemeinsamen Veranstaltungen, die als besonderes Element der Begegnungen dazugehören, für manche das Allerwichtigste sind. Landestypische Mahlzeiten, bretonische Tänze, gemeinsames Singen, launige Reden und Darbietungen unterschiedlicher Art geben den Wanderbegegnungen ihren besonderen Charakter.
Übrigens auch Bürgermeister Frank Hix ließ es sich nicht nehmen, für einige Tage dazuzukommen und an Wanderung und Abendveranstaltungen teilzunehmen.
Die Rückreise führte in diesem Jahr über Paris, wo noch einige schöne Abendstunden verbracht wurden.
Es bleibt zu hoffen, dass sich die Tradition dieser Begegnungen fortführen lässt, dass sich auch jüngere Wanderfreunde daran beteiligen werden und die geknüpften Kontakte lange Bestand haben werden.